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Location vermitteln und kassieren

Mit dem Onlineportal frankfurtlocations.com soll eine neue Onlinecommunity entstehen. Das Ganze ist im Grunde genommen nicht mehr als eine Börse für Locations für Film- und Fotoaufnahmen.

Als Besucher kann man Orte, Plätze, Gebäude vorschlagen, die es nach eigener Ansicht würdig sind, Teil eines Shootings oder Films zu werden. Außergewöhnliches, Witziges, Seltenes, Schönes…und was es noch so alles gibt, sucht man auf der Plattform.

Auf der anderen Seite gibt es die Suchenden Agenturen. Diese können spezielle Gesuche abgeben, die an die Besucher weitergeleitet werden oder Tipps von eben diesen annehmen.

Kommt ein Kontrakt zusammen, gibt es eine Vermittlungsprovision von 50 € für den Besucher. Natürlich geht es dabei auch um’s Ego, wenn man mal in Betracht zieht, dass auch große Agenturen auf diese Weise Ihre Locations suchen.

Initiiert wurde das Ganze von Sebastian Demmerle, der die Plattform als Inhaber einer Agentur für Location- und Produktionsservice ins Leben gerufen hat.

Wie Hannes schon richtig feststellt, handelt es sich natürlich um Crowdsourcing. Nur gibt es einiges an Verbesserungspotenzial. So eine Plattform würde ich persönlich nicht an eine Stadt koppeln…wieso nicht das Projekt nicht über die ganze Bundesrepublik aufziehen. Europa oder die ganze Welt? So wird Sebastian es schwer haben, an geeignete Besucher zu kommen, eine Community aufbauen.

Und Communities, also Social Networks gibt es inzwischen doch wie Sand am Meer. Viele davon schöpfen aber gar nicht Ihre Möglichkeiten aus und kranken daran, dass die Mitgliederzahlen einfach zu klein sind.

Facebook beispielsweise bietet die Möglichkeit eigene Applikationen zu implimentieren. Und genau hier wäre ein Ansatz für Sebastian Demmerle. Denn so eine Vermittlung von Locations, insbesondere auch wegen des Ego-Effekts, eigenen sich perfekt als eine solche Applikation.

Mehr darüber bei Hannes Treichel 


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